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Julia Köstenberger bei der Dreiländerecke Österreich - Ungarn - Slowenien

Mag. Dr. Julia Köstenberger
| Historikerin, Wissensvermittlerin
Längenfeldgasse 35, 1120 Wien
office[at]ikju.at

Über mich

Zunächst kurz die wichtigsten Fakten: Ich wurde 1973 in Wien geboren und bin seitdem in Wien-Meidling zuhause. Nach der Matura an einem Gymnasium studierte ich an der Wiener Universität Geschichte und Sozialkunde und Russisch (Lehramt). 1999 Abschluss des Diplomstudiums, 2001/02 Unterrichtspraktikum, 2011 Promotion. Ich arbeite als Historikerin für wissenschaftlichen Projekte und Ausstellungen, außerdem bin ich Nachhilfelehrerin für Russisch. (Mehr dazu auf www.ikju.at).

Ich bin leidenschaftliche Historikerin und Wissensvermittlerin, aber auch Hobbyfotografin und Radfahrerin. In meinem Projekt „Grenzenlos Radeln“ kann ich diese Seiten miteinander verbinden. Seit dem Jahr 2012 erforsche ich mit dem Rad die Grenzregionen Österreichs mit Tschechien, der Slowakei und Ungarn. In diesen Jahren habe ich zahllose Stunden recherchiert, tausende Fotos gemacht, faszinierende Landschaften erfahren – und viele Menschen kennengelernt.

Wie kam es dazu? In einer für mich schwierigen Zeit flog mir unverhofft die Idee zu, Österreich mit dem Rad zu umrunden. Der Gedanke ließ mich nicht los. Etwas später entschloss ich mich, die Sache schrittweise anzugehen. Alles begann mit einem Tagesausflug: Mit der Schnellbahn nach Retz, dann mit dem Rad nach Znaim (Znojmo) und auf etwas abenteuerlichen Wegen zum Etappenziel Laa an der Thaya. Erschöpft von meiner ersten „Grenzerfahrung“, aber erfüllt von neuen Eindrücken, kehrte ich mit dem Zug nach Wien zurück.

Die Begeisterung für die Regionen an der Staatsgrenze wuchs mit jedem weiteren Ausflug. Dass dabei einige Orte auf dem Weg lagen, die in meiner Familiengeschichte auftauchen, war eigentlich „Zufall“. Einige meiner Vorfahren lebten in Südböhmen an der Moldau, im nördlichen Waldviertel und in der Záhorie (Westslowakei). Ja, diese Radtouren führten manchmal über familiäre Wurzeln und über eigene Grenzen.

Schließlich erschien 2018 der erste Band von „Grenzenlos Radeln“, zwei weitere folgten. Die Beschäftigung mit den Grenzgebieten Österreichs entwickelte sich zu einem wichtigen Schwerpunkt meiner Tätigkeiten. 2026 verwirklichte ich daher endlich einen eigenen Webauftritt für „Grenzenlos Radeln“.

Ich bin überzeugt davon, dass „Geschichte erfahren“, inbesondere an den Grenzen, das Bewusstsein einer europäischen Identität fördern und ein Beitrag für ein Europa in Frieden und Freiheit sein kann.